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STUCKATEUR INNUNG
suboptimal
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44. Fachseminar: handicap verbessert!
Aus dem Golflexikon: Das Handicap zeigt die Spielstärke eines jeden Spielers – je
niedriger es ist, desto besser ist der Spieler. Um im Fachjargon zu bleiben – das
Handicap der Landesinnung Saar Stuck Putz Trockenbau beim 44. Fachseminar im
St. Wendeler Golf-Hotel Angels lag bereits im Profibereich. Trotz eines massiven
Wintereinbruchs konnte sich der Organisator des Seminars, der stellvertretende
Landesinnungsmeister Tim Braun, über eine hohe Teilnehmerzahl freuen.
Am 30. Januar standen technische Themen wie Sockelabschlüsse, Brand- und Fas-
sadenschutz sowie Farbgestaltung und Prüfzeugnisse im Trockenbau im Focus, am
letzten Januartag referierte Stuckateurmeister Bodo Gehl. Zwischen den Vorträgen
gab es immer wieder Gelegenheit zum fachlichen Erfahrungsaustausch.
AGV
INTERN
Die Umsätze gingen im Jahr 2015 leicht
zurück, da die hauptsächlich witte-
rungsbedingten Einbußen des 1. Halb-
jahres nicht mehr ganz aufzuholen
waren. Positive Impulse kamen vom
prosperierenden Wohnungsbau. Hier
stellen sich die Rahmenbedingungen
weiterhin hervorragend dar. Auch in
den kommenden Jahren wird der Be-
darf an neuen Wohnungen stark zuneh-
men. Dies ist nicht zuletzt der Tatsache
der großen Flüchtlingsströme nach
Deutschland geschuldet.
Stimulierend auf die Nachfrage nach
Wohnungen wirken sich zudem die re-
alen Einkommensteigerungen und die
stabile Arbeitsmarktsituation aus.
Keine Wende zeichnet sich im Bereich
der energetischen Sanierungen und
Gebäudedämmung, der für das Stu-
ckateurgewerbe sehr wichtig ist, ab.
Grundsätzlich bestünde, angesichts der
im Zuge der Energiewende von der Bun-
desregierung angestrebten Sanierungs-
quote von 2 % des Gebäudebestandes,
ein sehr großes Umsatzpotenzial für das
Stuckateurhandwerk. Das Marktvolu-
men im Bereich WDVS hat sich jedoch
in den vergangenen Jahren sogar spür-
bar verringert. Vor allem die fehlende
steuerliche Förderung stellt die Sinnhaf-
tigkeit und die Finanzierbarkeit solcher
Maßnahmen für viele Gebäudeinhaber
in Frage. Die negative Berichterstattung
in den Medien (Brandrisiko und Schim-
melbildung an den Fassaden) hat dem
Image von Wärmedämmverbundsyste-
men in hohem Maße geschädigt.
Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse im
Stuckateurhandwerk ist weiter rückläu-
fig, auch 2015 blieben zahlreiche Stel-
len vakant.
Bei steigenden Bauinvestitionen wird
im Stuckateurhandwerk für 2016 ein
Umsatzplus durchaus möglich sein.
die stuckateure
suchen ihren nachwuchs
auch auf facebook mit
einer eigenen seite
„stuckateure Saarland“