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A k t u e l l

6

Tar i frunde

201 8

Kündigung der Entgelttarifverträge

durch die IG BAU

Die IG BAU kündigte mit Schreiben

vom 27. November 2017 die Entgeltta-

rifverträge für die Tarifgebiete West,

Berlin und Ost sowie an den Bauindu-

strieverband Berlin-Brandenburg und

den Bayerischen Bauindustrieverband

fristgerecht zum 28. Februar 2018.

Darüber hinaus kündigte die IG BAU

auch die Tarifverträge über das 13.

Monatseinkommen (gewerbliche Ar-

beitnehmer und Angestellte). Die For-

derungen der IG BAU in Kürze:

Einkommenserhöhung von 6 % bei

einer Laufzeit von 12 Monaten,

volles 13. Monatseinkommen für

die gesamte Branche,

Vergütung von Wegezeit als Ar-

beitszeit,

Übernahme aller Ausbildungsko-

sten (wie etwa auch Fahrt zur Be-

rufsschule) durch die Firmen,

klares Bekenntnis zum vereinbarten

Fahrplan zur Angleichung der Ein-

kommen Ost an West.

Die Verhandlungen werden am 7. Fe-

bruar 2018 aufgenommen.

Bau i ndustr i e

zum Abbruch

der Sond i e -

rungsver -

handlungen

„Deutschland braucht so schnell wie

möglich

eine

handlungsfähige

Bundesregierung. Alle Parteien sind

jetzt aufgerufen, gemeinsam nach Lö-

sungen zu suchen.“

Mit diesen Worten kommentierte der

Präsident des Hauptverbandes der

Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner,

das Scheitern der Sondierungsver-

handlungen über die Bildung einer Ja-

maika-Koalition. „Deutschland muss

nicht nur die Integration der Flüchtlin-

ge und den Klimaschutz bewältigen,

es geht in den nächsten Jahren auch

darum, die in der letzten Legislaturpe-

riode eingeleitete Investitionswende

im Bereich der Bundesverkehrswege

umzusetzen, die kommunale Infra-

struktur im Bildungs- wie im Verkehrs-

bereich zu sanieren und die Woh-

nungsengpässe in unseren Ballungs-

zentren zu beseitigen. Wenn wir den

wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes

nicht aufs Spiel setzen wollen, dürfen

wir uns politische Hängepartien nicht

leisten.“

Änderung der

BAFA- Förde -

rung Energ i e -

beratung be -

grüs st

Das Bau- und Ausbaugewerbe begrüßt

die seit Jahren überfällige Öffnung

der BAFA-Förderung zur Energiebera-

tung von Wohngebäuden. Damit ist

die seit Jahren geforderte Gleichstel-

lung der qualifizierten Berater endlich

erreicht, ohne dass die Qualität der

Beratung in Frage steht. Mit der Neu-

fassung der BAFA-Förderrichtlinie zur

Energieberatung von Wohngebäuden,

die am 01.01.2018 in Kraft tritt und in

der die Qualifikation des Beraters im

Vordergrund steht, wird einer hohen

Anzahl von Betrieben mit einem Ge-

bäudeenergieberater HwK die Mög-

lichkeit gegeben, ihren Kunden eine

geförderte Energieberatung anzubie-

ten. Damit können Impulse zur ener-

getischen Ertüchtigung des Gebäude-

bestandes gegeben werden. Bei einer

ohnehin anstehenden Sanierungsmaß-

nahme, weil z.B. das Dach undicht, der

Putz oder die Heizung erneuert wer-

den muss, bietet sich die qualifizierte

Beratung besonders an, um dies

gleichzeitig für eine energetische Mo-

dernisierung zu nutzen. Das entlastet